USK für religiöse Texte
Ich habe hier einen Artikel gefunden, der sich mit dem Zusammenhang von Gewaltbereitschaft und “heiligen Schriften” befasst. Darin heisst es:
“When God Sanctions Killing. Effects of Scriptural Violence on Aggression”, so der Titel der Studie, in denen Studierende einer amerikanischen und einer niederländischen Universität gewalttätigen religiösen Texten ausgesetzt wurden. Das Ergebnis: auch schriftliche Darstellungen können die Gewaltbereitschaft fördern. Dies gelte besonders für Gläubige.
der Leiter der Studie Brad Bushman erklärte…
…dass Extremisten bevorzugt gewalttätige Passagen in den diversen heiligen Schriften lesen, um ihr Tun zu rechtfertigen. Die Lektüre könne auch zu extremistischen Denkweisen “verführen”: die Gewaltbereitschaft stieg auch bei ungläubigen Probanden, weiterhin betonte Bushman, dass die Auswahl der Studienteilnehmer nicht gerade repräsentativ für Terroristen sei, die Zivilisten ermorden.
Ist nun das “Buch der Bücher” ein Fall für den Jugendschutz?
(Bild und Textquelle:gulli.com)
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