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Zwiebelsuppe
Eine besondere „diagnostische” Verwendung dieser Suppe ist aus Sagas überliefert: Dort wird berichtet, dass Kriegern, die Unterleibsverletzungen erlitten hatten, Zwiebelsuppe eingeflößt wurde. Wenn dann der Wunde anschließend Zwiebelgeruch entströmte, wusste man, dass Magen oder Darm ernsthaft verletzt waren und somit jede weitere Hilfe vergeblich war.
Quelle: skandinorinem.eu
6 Zwiebeln in Ringe geschnitten
40 g Butter
40 g Mehl
1 ½ l Fleischbrühe
Pfeffer, Salz,
3 bis 5 zerdrückte Knoblauchzehen
Zwiebeln in der Butter glasig werden lassen, Mehl zugeben und Zwiebeln goldgelb rösten, mit Fleischbrühe aufgießen, mit Pfeffer und Salz abschmecken, alles kurz durchkochen lassen.
Geil auf China-Import?
Da ich in letzter Zeit einige Anfragen bekommen habe, bezüglich Billig-T-Shirts, möchte ich jetzt hier einmal direkt Stellung beziehen.
2005 wurden die Exportbeschränkungen für chinesische Textilien aufgehoben. Seitdem überschwemmen Pullover, T-Shirts, Hosen und vieles mehr “made in Fernost” den europäischen Markt. Desweiteren wird z.B. fleissig in der Türkei produziert.
Ob man alleine unter Betrachtung des Aspektes Kinderarbeit und Billiglohn auf sein erworbenes Schnäppchen stolz sein kann?
Mir fiel auf, dass es sogar meist diese “Schnäppchenjäger” sind, die sich im selben Atemzug beschweren, weil Firmen ihren Standort ins Ausland verlegen und man keine oder nur noch schlecht bezahlte Arbeit findet.
Ist Geiz geil???
Ein Hemd für 15 € kostet meist inklusive Produktion, Import und allem Drum und Dran nicht mehr als 3 € (man überlege sich nun, wer und was da alles davon bezahlt werden muss).
Ich habe kein Problem damit, (Jedem das Seine) allerdings widerstrebt es meiner persönlichen Überzeugung, Euch Chinaramsch anzubieten und zu verkaufen, auch wenn man damit ohne weiteres eine Gewinnmarge von sagenhaften 600% erzielen könnte.
Ich halte die Preise im Rahmen und achte auf Qualität bei dem, was ich Euch anbiete. Alles stammt aus sogenannten Hochlohnländern.
Mit dem Verkauf von Billigprodukten würde ich niemandem nutzen, nur noch zusätzlich schaden. Denkt mal drüber nach.
Desweiteren möchte ich die Gelegenheit nutzen und mich für Euer Vertrauen und die vielen positiven Zuschriften bedanken, die die neuen Motive und Produkte, sowie deren Qualität betreffen. Ich freue mich, wenn Ihr zufrieden seid
Heidnischer Kuchen
der Ursprung dieses Rezeptes ist ungeklärt
Teig
250 g Mehl
2 Eier
25 g Schweineschmalz
3 EL Wasser
etwas Salz
Füllung
500 g gemischtes Gulasch
200g durchwachsener Speck
1 grosser säuerlicher Apfel
1 grosse Zwiebel
4 Knoblauchzehen
etwas Pfeffer und Salz
Fenchelsamen
gemahlener Kümmel
Liebstöckel
2 Eier
1 Eigelb, zum Bestreichen
Zubereitung
Den Teig aus den angegebenen Zutaten bereiten und 2 Stunden ruhen lassen.
Gulasch in gesalzenem Wasser eine Stunde kochen.
Mit dem Speck, den Zwiebeln und dem geschälten und entkernten Apfel durch den Fleischwolf drehen oder mit dem Mixer zerkleinern. Das Ganze mit dem Eier zu einer Farce vermengen und mit den kräftig Kräutern abschmecken.
Den Teig dünn ausrollen, die Farce als Rolle darauflegen. Die Kanten des Teigs anfeuchten, umschlagen und verkleben. Mit dem Eigelb bestreichen mehrfach einstechen, so dass der Dampf entweichen kann. Auf einem Backblech in den auf 200 Grad vorgeheizten Backofen gschieben, ca. 1 Stunde goldbraun backen.
Hammel und Kohltopf – Får i kål
750 g Schaf- oder Hammelfleisch (gebrüht, gewürfelt)
500 g Zwiebeln (in Scheiben geschnitten)
750 g Weißkohl (gebrüht, in Achtelstücke geschnitten)
Salz
10 Pfefferkörner
10 g Mehl
Wasser
1 EL Petersilie
Fleisch, Zwiebeln und Kohl lagenweise in einem Topf schichten, Pfefferkörner jeweils auf das Fleisch, mit Kohl abschließen, mit Salz bestreuen, Topf zu zwei Dritteln mit Wasser füllen, in gut geschlossenem Topf 2 Stunden lang bei mäßiger Hitze schmoren. Aus Mehl und einer halben Tasse Wasser einen Brei anrühren, am Schluss zugeben. Gericht durchschütteln und mit Petersilie bestreuen.
Dieses bis heute in Norwegen beliebte Gericht schmeckt nach mehrmaligen Aufwärmen am Besten.
Får i kål gilt als ausgesprochenes „Wikingerrezept”, auch wenn die Behauptung, dass es von dem berühmt-berüchtigten „nordischen Achill” Olav Tryggvasson (um 1000) stamme, wohl nur Legende ist.
Mandelmilch
Mandelmilch ist eine beliebte Zutat vieler mittelalterlicher Speisen. Allerdings werden selten konkrete Rezepte dafür angegeben, da sie als allseits bekannte Zutat galt.Mandelmilch (ca. 0,5 Liter)
Zutaten: ca. 100 g Mandeln, 500 ml Wasser
Man blanchiere die Mandel mit heissem Wasser und entferne die braunen Hüllen. Die geschälten Mandeln werden gemahlen anschließend mit 500 ml warmen Wasser aufgegossen. Man läßt das Ganze etwa 5 Stunden ziehen und rührt es gelegentlich um. Dann wird die Flüssigkeit abgefiltert. Die so erhaltene Mandelmilch hält sich etwa 4 Tage im Kühlschrank.
Verwendungsbeispiele:
Mandelmilch kam als Bestandteil von Saucen auf den Tisch, zum Beispiel in einer Mischung mit Brühe und Wein, abgeschmeckt mit Gewürzen. Aus zerstoßenen Mandeln, Zwiebeln, Wein und Gewürzen entstand mit Wasser aufgekocht und eingedickt eine Mandelmilch-Suppe, die heiß als Hauptmahlzeit oder Zwischengang serviert wurde. Und natürlich nutzte man die aromatische Flüssigkeit für Süßspeisen, unter anderem für süße Reisgerichte.









