Archiv für die Kategorie „Feste“
Heidnische Feste
Die Jahrkreisfeste nach Monaten geordnet mit kurzer Erklärung:
Dezember:
21.12 Jul (Jǿlablót): Die Feste des Jahreskreises beginnen am 21. Dezember
24.12.-06.01. Die Zwölften oder Rauhnächte sind eigentlich kein Fest, aber für unsere Vorfahren waren Sie ein wichtiger Zeitraum des Jahres.
Januar:
05.-06.01. Perchtentag: In dieser Nacht hieß es, die Tiere würden zu uns sprechen
Februar:
Frǿblót (Fasnacht): am ersten Vollmond des Februar und dauert bis zu drei Tagen
02. Feb. Mittwinterfest oder Disentag: die Mitte des Winters ist erreicht.
14.02. Siegmond: ein Familienfest und gefeiert wird das anstehende Erwachen der Natur. Das Fest ist dem Gott Vali geweiht
22.02. Donarstag: Beginn des neuen Wachstums
März
Idunnafest: erstes Märzwochenende. Ein Blot zu Ehren der Göttin Iduna
21.03. Frühlingsanfang Várblót Ostern: Frühlingsopferfest wurde und wird zur Frühlingsgleiche abgehalten. Der Ausdruck Ostern wurde vom germanischen Ostara abgeleitet. Fest zu Ehren der Göttin Ostara
April
Ostara: hier herrscht Unstimmigkeit über den Zeitpunkt. Die einen sagen, dass Ostarafest fällt auf den 20. bis 21.03. , die Anderen sagen, es wird am ersten Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond (Zeitpunkt des christlichen Osterfest) gefeiert.
Mai
30.04. bis 01.05. Sigrblót, Maifest, Walpurgis: Am 2. Vollmond nach Ende des Várblóts wird das Maifest gefeiert.
Juni
Holdatag: Fünfzig Tage nach Ostara findet der Holdatag statt. Die Christen feiern 50 Tage nach Ostern ihr Pfingstfest
21.06. Sommersonnenwende: Der zweite Höhepunkt des Jahres und markiert den Höchststand der Sonne und den Zeitpunkt, ab dem die Tage wieder kürzer werden. Das erste absteigende Fest des Jahres.
Juli
Hochsommerthing: zweite Woche des Juli.
Heufest: am letzten Juli-Wochenende. Es entspricht in etwa einem einfachen Erntefest.
August
Brotfest: Am zweiten Wochenende des August. Ursprünglich war dies der Zeitpunkt, bevor auf den Feldern mit der Getreideernte eingeholt wurde.
Sichelhenke: Ende der Getreideernte. Normalerweise am letzten August- oder am ersten September-Wochenende. Abschlussfest. Die Ernte ist vorbei und die Sicheln werden wieder aufgehängt
September
21.09. Die Herbstgleiche: Auch Beginn der Zeit des Jagens.
29.09.- 30.09. Wodanstag oder Erntefest ist der Ersatz für das ursprünglich am 22.09. gefeierte Hausblót oder Herbstfest.
Oktober
14.10. bis 15.10. Ahnen und Elfenfest: Hierbei handelt es sich um ein zweiteiliges Fest zu Ehren der Ahnen und Elfen. Am ersten Tag wird der Vorfahren gedacht und am zweiten wird ein Elfenfest abgehalten.
Beltane / Walpurgisnacht
(30.April auf den 1. Mai). Der Übergang des Frühlings zum Sommer wird gefeiert, Sonne und Erde gehen ihre innigste Verbindung ein – die heilige Hochzeit wird vorbereitet. Das Männliche und das Weibliche verbinden sich. Der Sonnengott, der zwischen Jul und Beltane zum geschlechtsreifen Jüngling gewachsen ist, übernimmt nun wieder die Herrschaft über die Zeit. Die Mondgöttin (symbolisiert die Fruchtbarkeit), ist in dieser Zeit zur fruchtbaren Jungfrau herangereift. Das Männliche und das Weibliche sind zusammen bereit Neues zu erschaffen, zu zeugen. Die Natur bricht auf, die Sonnenkraft nährt und stärkt. Leichtigkeit greift um sich und die Zeit des Mangels und des Sparens ist vorbei. Nun beginnt wieder die Zeit, in der uns die Natur direkt ernährt.
Zu Beltane steht die Anderswelt offen.
Unsere Vorfahren entzündeten ein grosses Feuer. Sie tanzten in dieser Nacht, sangen und tranken. Gegen den Sonnenaufgang verschwanden Pärchen und solche, die sich gefunden hatten im Wald und liebten sich.
Heidnische Hochfeste
Der heidnische Jahreskreis im Überblick
01./02.02. Disting (Lichtfest), Imbolc
21.,22. oder auch 23.03 Ostara, Frühjahrsäquinoktium, Frühlingstagundnachtgleiche
31.04/01.05. Walpurgisnacht, Beltane, Keltischer Sommeranfang (- 01.05 )
~ 20.-23.06 Mittsommer, Sommersonnenwende, Mittsommer
31.7. Schnitterfest, Erntedank, Brotfest
22.9. Herbstfest, Herbstäquinoktium
31.10. Winternacht, Samhain
21/22/23.12 Jul, Mittwinter, Wintersonnenwende
Diese Daten dienen als Richtwerte, da sie sich nach den Sonnen- und Mondständen richten und schriftliche Überlieferungen nicht vorhanden sind.
Diese Tage werden von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang, in verschiedenen Regionen sogar bis zum nächsten Sonnenuntergang, gefeiert.
Hier geordnet nach Monaten und genauere Erklärung











