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Weihnachten, jahrtausende altes germanisches Jahreszeitenfest
In unseren Herzen tragen wir Menschen des Nordens die große Sehnsucht nach dem Licht der Sonne. Sie ist uns die Lebensspenderin. Der Lauf der Erde um die Sonne bringt den nördlichen Breiten den wunderbaren Wechsel von Frühling, Sommer, Herbst und Winter und damit jedes Jahr wieder das große Erleben des “Stirb und Werde” in ewiger Wiederkehr. Dem Menschen des Südens ist dieses Fühlen und dieser Rhythmus des Jahresablaufs fremd. Er schmachtet das ganze Jahr hindurch unter der Sonnenglut, sie bedeutet ihm nicht das Leben, sondern den Tod. Unser Leben aber gewinnt mit dem Wechsel der Jahreszeiten immer wieder neuen Antrieb.
Schon die Hauptfeste unserer germanischen Vorfahren waren Jahreszeitenfeste. Sie kannten die Sommer- und Wintersonnenwende und Feste der Tag- und Nachtgleiche. Mit der Wintersonnenwende wurde die Wiedergeburt der lebensspendenden Sonne gefeiert.
In den Dämmerstunden lauschten die Kinder den alten Sagen und Märchen und konnten kaum abwarten, bis der Weihnachtsmann oder Ruprecht, der erste Bote des Festes, endlich am 6. Dezember erscheint oder wenigstens ein Zeichen seiner Anwesenheit hinterläßt. Vier Sonntage vor dem Fest wird der Julkranz oder Weihnachtskranz im Hause feierlich aufgehängt. Seine Lichter mögen die vier Jahreszeiten versinnbildlichen. Wenn am Weihnachtsabend die Kerzen verlöschen, ist das Jahr nach unserem Empfinden zu Ende. Es kommt die Zeit “zwischen den Jahren”.
Unseren Vorfahren galt die Zeit zwischen dem 25. Dezember und 6. Januar heilig. Es war Ruhezeit. Die Fehde hatte zu ruhen und kein Gericht durfte gehalten werden.
So wie es durch die Jahrhunderte geworden ist, ist es trotz aller Überlagerungen und Durchsetzungen mit fremden Geistesgut doch immer in seinem Grundgehalt ein deutsches Fest geblieben, mochte auch die (jüdisch-christliche) Kirche den altüberlieferten Bräuchen und Brauchtumsgestalten andere, ihren Lehren passende Namen Namen und Ausdeutungen geben.
Dem Mißbrauch der weihnachtlichen Sinnbilder und des Weihnachtsbaumes zu Reklamezwecken sowie der Häufung der Weihnachsfeiern und der damit verbundenen Verkitschung und Verfälschung des artgemäßen Festgehaltes muß jedoch Einhalt geboten werden.Die gleiche Festzeit begegnet uns bei den anderen indogermanischen Völkern, bei Indern, Iranern, Griechen und Römern mit ähnlichen Gehalt schon in vorchristlicher Zeit.
Aus all dem erkennen wir, daß das Weihnachtsfest begründet ist im Lauf der Gestirne, wie ja auch das Osterfest nicht durch den Tag der Auferstehung Jesu, sondern nach dem Wechsel der Monde und dem Frühlingsstand der Sonne bestimmt wird.
Weihnachten ist seinem Ursprung nach ein echtes Jahreszeitenfest und sehr viel älter als die jüdisch-christlichen Kirchen und Lehren.
Die indogermanischen Völker nordischer Rasse kannten die Feier der Wintersonnenwende und feierten sie sinnbildlich als das Ereignis der jährlichen Wiedergeburt ihrer Sonnengottheiten.
Bei Germanen, wie Iranern war der Neujahrstag das Hauptfest und fiel mit der Wintersonnenwende zusammen.
Die Wiederkehr des Sonnenlichtes wurde im Norden mit Höhenfeuern angekündigt. Man drehte Räder solange um die Achsenwelle , die mit leichtbrennbaren Stoffen umgeben war, bis aus ihr ein Funke sprühte und zur Flamme ward.
Wir wissen aus Urkunden, daß in Rom der Papst Julius, der von 337 bis 352 residierte, den Entschluß faßte, das in Rom übliche Wintersonnenfest und das Fest der Geburt des Sonnengottes Mithras, die am 25. Dezember gefeiert wurden, durch ein christliches Fest zu ersetzen. Er erklärte den 25. Dezember als den Tag der Geburt Christi.
Gerade das, was unsere Phantase seit Kindheitstagen zur Weihnachszeit erfüllt, was uns lieb und wert ist am Weihnachtsfest, was wir nie missen möchten, ist nicht kirchlichen, sondern völkischen Ursprungs
Was wissen wir über den Weihnachsbaum?
Fest steht, daß er nicht mit dem Christentum in die deutschen Lande einzog, sondern von der Kirche zu alle Zeiten als heidnischer Brauch verfolgt wurde. Die ältesten deutschen Urkunden, die den Weihnachtsbaum erwähnen, sind Ratsverordnungen, die das Ausputzen der Stuben mit Tannengrün und Bäumen verbieten.Anm.v. Kawi, 20.12.2006: Wie schmückt man einen Weihnachtsbaum richtig?
Zu dieser telef. Anfrage heute konsultierte ich eine Weise Frau. Antwort: Zunächst muß der Baum im Topf sein, damit er nach den 12 (!) Heiligen Nächten (ab Sonnenwende) oder später in den Garten umgepflanzt werden kann. Diese Bäume wachsen besonders gut. Geschmückt werden sie mit Gebäck in Form von Sinnzeichen/Sternen/Hagalrune usw., je nach Intuition.
Abgesägte “Weihnachtsbäume” sind Opfer an Jehova, analog zu “Weihnachtsgänsen” und anderem Gemetzel, die Kirche hatte zunächst die Weihnachtsbäume – sie wurden im Wald geschmückt und natürlich NICHT abgesägt – verboten und dann unter der Bedingung dieses Opfers an Jehova – absägen und nach Gebrauch verbrennen – wieder erlaubt.
weiterlesen Originalartikel
Einmal im Jahr
Einmal im Jahr, in der heiligen Nacht,
verlassen die toten Krieger die Wacht.
Sie kommen nach Haus, nach Art und Ordnung zu sehen,
schweigend treten sie ein in den festlichen Raum,
den Tritt der Stiefel, man hört in kaum,
sie stellen sich still zu Vater, Mutter und Kind,
sie spüren, dass sie erwartete Gäste sind.
Es brennt für sie eine rote Kerze am Tannenbaum,
es steht für sie ein Stuhl am gedeckten Tisch,
es glüht für sie im Glase dunkel der Wein.
Und in die Weihnachtslieder, gläubig und frisch,
stimmen sie fröhlichen Herzens mit ein.
Es duftet nach Tannen und Äpfel und Mandelkern,
und es ist alles wie einst und der Tod ist so fern.
Wenn dann die Kerzen am Lichtbaum zu Ende gebrannt,
legt der tote Krieger die erdverkrustete Hand
jedem der Kinder leise aufs junge Haupt:
“Folg deinem Herz, weil ich stets an dich geglaubt.”
Einmal im Jahr, in der heiligen Nacht,
beziehen die toten Krieger wieder die ewige Wacht.
(unbekannt)
gefunden bei Welt-deiner-Sinne
Samhain – Halloween
Nacht vom 31. Oktober auf den ersten November.
Es ist ein Totenfest, an dem man den Ahnen gedenkt. Zu Samhain öffnet sich die Unterwelt und die Geister der Ahnen erwachen.
01.11.
Winteranfang. Die Germanen dachten damals, dass die Natur stirbt. Deshalb wird den Ahnen, Göttern und den Toten gedacht, indem sie Opfer brachten. Sie schmückten die Gräber mit Getreide, Nüssen und anderen Sachen. Es wurden keine menschlichen Opfer gebracht, hingegen aller Behauptungen. Die Krieger in Walhalla wurden gerufen, um in der bevorstehenden Götterdämmerung (Kampf der Götter mit den Riesen) auf Seiten der Götter zu kämpfen
Bräuche, Sagen und Legenden, die dieses Fest begleiten:
Man stellt eine Kerze ins Fenster, damit die Geister der Toten sich nicht verirren und den Weg nach Hause finden.
Wasser und ein Stück Brot wird für die Ahnen an die Türschwelle gestellt.
Um Schutz vor umherirrenden Geistern zu bekommen, die verwirrt auf der Suche nach ihrem Zuhause sind, entstand der Brauch gruselig verkleidet umher zu ziehen. Auch bei den Germanen findet man zeitgleich die Verkleidung wieder: am 11.11. beginnt Fasching.
Geil auf China-Import?
Da ich in letzter Zeit einige Anfragen bekommen habe, bezüglich Billig-T-Shirts, möchte ich jetzt hier einmal direkt Stellung beziehen.
2005 wurden die Exportbeschränkungen für chinesische Textilien aufgehoben. Seitdem überschwemmen Pullover, T-Shirts, Hosen und vieles mehr “made in Fernost” den europäischen Markt. Desweiteren wird z.B. fleissig in der Türkei produziert.
Ob man alleine unter Betrachtung des Aspektes Kinderarbeit und Billiglohn auf sein erworbenes Schnäppchen stolz sein kann?
Mir fiel auf, dass es sogar meist diese “Schnäppchenjäger” sind, die sich im selben Atemzug beschweren, weil Firmen ihren Standort ins Ausland verlegen und man keine oder nur noch schlecht bezahlte Arbeit findet.
Ist Geiz geil???
Ein Hemd für 15 € kostet meist inklusive Produktion, Import und allem Drum und Dran nicht mehr als 3 € (man überlege sich nun, wer und was da alles davon bezahlt werden muss).
Ich habe kein Problem damit, (Jedem das Seine) allerdings widerstrebt es meiner persönlichen Überzeugung, Euch Chinaramsch anzubieten und zu verkaufen, auch wenn man damit ohne weiteres eine Gewinnmarge von sagenhaften 600% erzielen könnte.
Ich halte die Preise im Rahmen und achte auf Qualität bei dem, was ich Euch anbiete. Alles stammt aus sogenannten Hochlohnländern.
Mit dem Verkauf von Billigprodukten würde ich niemandem nutzen, nur noch zusätzlich schaden. Denkt mal drüber nach.
Desweiteren möchte ich die Gelegenheit nutzen und mich für Euer Vertrauen und die vielen positiven Zuschriften bedanken, die die neuen Motive und Produkte, sowie deren Qualität betreffen. Ich freue mich, wenn Ihr zufrieden seid
Sommersonnenwende
oder wie die Christen den Heiden das Feuer stahlen…
Die Sommersonnenwende ist der Beginn des Sommers und wird seit jeher von den Menschen als mystischer Tag betrachtet oft begleitet von religiösen Riten. Hoch oben im Norden, wo im Sommer die Nächte gar nicht mehr dunkel werden (Weiße Nächte), sind Sonnenwendfeiern ungemein wichtig.
Zum Zeitpunkt der Sommersonnenwende (lat: Solstitium ) auch Mittsommernacht genannt um den 21. Juni, steht die Sonne scheinbar direkt senkrecht über dem nördlichen Wendekreis der Erde. Zum Zeitpunkt der Sonnenwende steht die Sonne als Element des Feuers astrologisch im Zeichen des Krebses.
Das Ritual der Sonnenwende beinhaltete in früheren Zeiten eine zwölftägige Festzeit, was die hohe Bedeutung dieses Festes nur unterstreicht.
Große Sonnenwendfeiern finden jährlich in Stonehenge und an den deutschen Externsteinen statt.
Die Nacht der Sommersonnenwende ist die kürzeste im Jahr. Ab hier werden die Nächte wieder länger und die Tage dementsprechend kürzer, bis zum Fest der Wintersonnenwende.
Einige Bestandteile des Festes (gefunden bei:bonnensia.de)
Das Feuer stellt die Mitte des Platzes da, um das dreht sich alles. Dazu kommt als äußere Begrenzung der Schutzkreis, der je nach Geschmack und Empfinden verschieden dargestellt oder gedacht werden kann. Wichtig ist aber auch die sogenannte “Heilige Mitte”. Die Heilige Mitte ist ein Kreis mit Gegenständen und Symbolen und wird teils auch individuell ausgestaltet. Grundlage dafür ist ein rundes Tuch oder Laken (vorzugsweise eine Tischdecke) der Farbe rot. Das Ganze kann auf einem Altar oder dem Boden ausgestaltet werden. In der Mitte dieses Tuchs wird eine Kerze aufgestellt, bei den Hexen ist es meistens eine weiße Altarkerze. Drumherum werden Kreise mit Bändern, Blumen, Kräutern und persönlichen Gegenständen gelegt. Sehr schön machen sich nach natürlich Rosen oder Rosenblätter. Aber auch eigens hergestellter Schmuck oder Gebäck kann verwendet werden. Formen der Spirale gehören zur heiligen Mitte dazu.
Die Sonnenwende ist Anlass, um seine Wünsche zu äußern und seine Untaten zu vergessen. Die Sonnenwende soll auch für uns eine Wende sein in der wir die Mißstände vergessen und der Zukunft optimistisch entgegensehen. Das wiederrum hat nichts mit Beichte oder Ablegung von Sünden zu tun. Jeder hat seine persönlichen Hoffnungen und Ziele und damit auch Dinge, die ihn bei der Verwirklichung dieser Ziele im Weg stehen. Doch am Sonnenwendtag werfen wir alles von uns. Zum Bitten und Empfangen gehört natürlich auch das Danken und dafür gibt es das Feueropfer, das in verschiedener Form dargebracht wird. Kränze aus Kräutern, persönliche Gegenstände und Schriftstücke, die wir ins Feuer werfen, sollen uns von den Lastern befreien und die “Wende” in unserem Leben einleiten.
Zu alle dem gehört auch der Sprung übers Feuer. Wie schon in der Beschreibung des Beltane-Festes erwähnt, ist der Sprung über das Feuer eine symbolische Handlung. Paare springen gemeinsam über das Feuer und es gilt dabei besonders für die Bekräftigung der Verlobung. Der Sprung soll die Zukunft beider stärken und die Treue beweisen. Beim Sprung gilt aber für jeden, dass er sich hierbei etwas wünschen soll.
Es gibt nur noch ein paar wenige alte Traditionen, die bis heute fortgesetzt werden. Dazu gehört zum Beispiel das Räderrollen. Ein altes Wagenrad wird in der Mitte mit einem langen Rundholz versehen und rundherum mit einem klebrigen Material eingepinselt. In den Zwischenräumen der Speichen wird Stroh angebracht und damit wird das Rad zu einer runden “Fackel”. Das Stroh wird angezündet und an der Achsstange von zwei Mann das Tal hinuntergejagt. Dies ist auch ein alter Fruchtbarkeitsbrauch und erinnert an den Sonnenlauf. Dazu muß ich sagen, dass dieser Brauch ein großes Wagnis darstellt, da der brennende Gegenstand auf freiem Feld schnell einen Flächenbrand aulösen kann und der Funkenflug nicht kontrollierbar ist.
Ein bereits schon genannter Aspekt der Sonnenwende ist die Fruchtbarkeit, die durch bestimmte Rituale verstärkt werden kann. Viele Frauen, die schwanger werden möchten sollen in dieser Nacht möglichst wenig bekleidet durch einen Kornacker gehen und an das zukünftige Baby denken. Der Kinderwunsch wird hiermit unterstützt. Natürlich sollte man mit solchen Unternehmungen in unserer Zeit sehr vorsichtig sein, den Gefahren lauern überall. Also lieber einen einigermaßen gewohnten und sicheren Platz dafür aufsuchen und möglichst nicht alleine.
Für das Festessen sollte man sich schon ein wenig Mühe geben. Ein selbstgebackener Kuchen und ein Flasche Wein sind ein Bestandteil des Festes. Gebäck jeglicher Art ist hierbei ohnehin nicht verkehrt. Alles andere sollte man nach den Vorlieben der Gäste ausrichten.
Wie man sich vorstellen kann, war auch dieses Fest der christlichen Kirche ein Dorn im Auge und mußte selbstverständlich christianisiert werden. Hierzu bot es sich an, das Fest der Geburt von Johannes dem Täufer auf die Zeit der Sommersonnenwende zu legen. So wird schon seid frühchristlicher Zeit das Johannisfest am 24. Juni gefeiert und enthält natürlich viele heidnische Elemente. Das Johannisfeuer, Scheibenschlagen, das Feuerrad und der Tanz sind unweigerlich uralte völkische Bräuche.
Die Johannisnacht hat aber auch eine ganz andere Bedeutung: Die Hexen sammeln in dieser Nacht das Johanniskraut, ein wichtiges Heilmittel, das an Seen und Quellen niedergelegt wird.












