Beltane / Walpurgisnacht
(30.April auf den 1. Mai). Der Übergang des Frühlings zum Sommer wird gefeiert, Sonne und Erde gehen ihre innigste Verbindung ein – die heilige Hochzeit wird vorbereitet. Das Männliche und das Weibliche verbinden sich. Der Sonnengott, der zwischen Jul und Beltane zum geschlechtsreifen Jüngling gewachsen ist, übernimmt nun wieder die Herrschaft über die Zeit. Die Mondgöttin (symbolisiert die Fruchtbarkeit), ist in dieser Zeit zur fruchtbaren Jungfrau herangereift. Das Männliche und das Weibliche sind zusammen bereit Neues zu erschaffen, zu zeugen. Die Natur bricht auf, die Sonnenkraft nährt und stärkt. Leichtigkeit greift um sich und die Zeit des Mangels und des Sparens ist vorbei. Nun beginnt wieder die Zeit, in der uns die Natur direkt ernährt.
Zu Beltane steht die Anderswelt offen.
Unsere Vorfahren entzündeten ein grosses Feuer. Sie tanzten in dieser Nacht, sangen und tranken. Gegen den Sonnenaufgang verschwanden Pärchen und solche, die sich gefunden hatten im Wald und liebten sich.
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